Die Anfänge
2005Einblick in die Anfänge

Düsseldorf

Die Anfänge

Kunst und Apotheke

Ich wurde in eine Düsseldorfer Apothekerfamilie hineingeboren – vierte Generation, der Pelikan, ein wahres Schmuckstück. Meinem Vater konnte ich den Wunsch nicht abschlagen, die Apotheke zu übernehmen. 2002 starb er plötzlich und unerwartet in seiner geliebten Apotheke. Ein Schock für mich, die Familie und den ganzen Stadtteil. Ich funktionierte und arbeitete. Ein Umbau der Apotheke machte diese heller und moderner. In diesem Umbruch fand ich zurück zur Malerei. Schon immer war sie mein Talent und meine große Leidenschaft.

Jedes Logo, Etikett oder Schaufenster gestaltete ich selbst.

Pastor Breitkreuz erkannte, dass die Malerei mehr Raum in meinem Leben einnehmen sollte und schlug mir vor, eine große Ausstellung in seiner Pfarrei zu organisieren. Ich malte nachts in meiner kleinen Wohnung, da mir tagsüber die Zeit fehlte. Die Ausstellung wurde ein großer Erfolg. Es folgten weitere Stationen: eine Ausstellung zur Eröffnung eines Altenheims und schließlich eine Anfrage des Martinus-Krankenhauses, Bilder für eine Benefizversteigerung bei Conzen bereitzustellen, bei der meine Werke gemeinsam mit denen bedeutender Düsseldorfer Meister versteigert wurden.

Dieser Weg führte mich schließlich an die freien Kunstakademien in Essen und Krefeld. Dort lernte ich, Leinwände selbst herzustellen – aus Leinentuch, Hasenleim, Champagnerkreide und Zinkoxid sowie Temperafarben aus Leinöl, Mastix und Ei. Die nötigen Räumlichkeiten hatte ich: das große Labor meiner Apotheke.